Bebauungsplan Universitätsklinikum Bonn (UKB)

Das UKB hat für das Klinikgelände auf dem Bonner Venusberg (ca. 45 ha) einen Bedarf für Neu-, Rück- und Umbauten für die nächsten Jahrzehnte angemeldet. Das Klinikgelände soll langfristig baulich fortentwickelt werden, um damit der Versorgungsfunktion für die Region Bonn/Rhein- Sieg gerecht zu werden. Der derzeit noch rechtskräftige Bebauungsplan aus dem Jahre 1964 kann diese Zielsetzung nicht mehr abdecken. Zur Umsetzung der Planungsabsicht ist daher die Aufstellung eines neues Bebauungsplanes erforderlich. Neben städtebaulichen Themen spielt auch die Abwicklung des Verkehrsaufkommens im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes eine wichtige Rolle.

Unser Büro ist für die Erstellung des Bebauungsplanes mit Verfahrensmanagement beauftragt. Momentan wird der Beschluss über die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung vorbereitet.

Bebauungsplan Nr. 421b, „Marktstraße“ in Sankt Augustin

Die Firma „Die Wohnkompanie“ plant im Sankt Augustiner Stadtteil Menden ein neues Wohnquartier mit ca. 190 Wohneinheiten. Der städtebauliche Entwurf sieht eine abwechslungsreiche Mischung aus 2- bis 3- geschossigen Gebäudetypologien des Geschosswohnungsbaues vor. Im Osten des Plangebietes wird in räumlicher Fortführung der Parkanlage an der Marktstraße ein neuer öffentlich zugänglicher Quartiersplatz geschaffen. Im Süden des Plangebietes wird eine Kindertageseinrichtung für 6 Gruppen vorgesehen.

Unser Büro ist für die Erstellung des Bebauungsplanes mit Verfahrensmanagement beauftragt. Momentan wird der Satzungsbeschluss vorbereitet.

Bebauungsplan für das Wohnquartier „Maximilianstraße“ in Kerpen-Türnich

Im Bereich östlich des Dammweges und südlich der Maximilianstraße im Ortsteil Türnich plant die Deutsche Reihenhaus AG ein derzeit gewerblich geprägtes, jedoch teilweise brach liegendes Plangebiet zu einem Wohnquartier mit einem breiten Angebot an verschiedenen Wohnformen zu entwickeln. Insgesamt sind im Plangebiet 92 Wohneinheiten in Einzel-, Doppel-, Reihen- sowie Mehrfamilienhäusern vorgesehen.

Die Herausforderungen bei der Aufstellung des Bebauungsplanes liegen insbesondere in der Sicherstellung der Verträglichkeit zwischen dem neuen Wohngebiet und den Lärmemissionen der Maximilianstraße und eines angrenzenden Gewerbegebietes. Außerdem liegt das Plangebiet zum Teil in einem Landschaftsschutzgebiet.

Derzeit wird der Rechtsplanentwurf für die Offenlage vorbereitet.

Christoph Johnecke ist Partner bei H+B Stadtplanung

Zum 1. Juli 2018 ist Christoph Johnecke, M. Sc. und Stadtplaner AKNW als Partner bei H+B Stadtplanung eingetreten. Er hat an der TU Kaiserslautern und an der TU Dortmund Raumplanung studiert und ist seit 2015 als Projektingenieur im Büro tätig.

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der verbindlichen Bauleitplanung. Er übernimmt hier zukünftig auch die Verantwortung in der Projektleitung. Die beiden Bürogründer Dieter Beele und Stefan Haase sind weiterhin als Partner und Projektleiter aktiv.

Mit dem Eintritt eines dritten Partners machen wir uns für zukünftige Aufgaben noch leistungsfähiger als bisher.

Bebauungsplan für den Campus Deutz der TH Köln

Seit Dezember 2016 arbeiten wir im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB) NRW an der Aufstellung des Bebauungsplanes für den Campus Deutz der TH Köln.  Der Bebauungsplan dient der planungsrechtlichen Umsetzung eines städtebaulichen Masterplans für die Neuordnung des Campus aus dem Jahr 2014. Der BLB hat 2012 in Abstimmung mit der Stadt Köln einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Der erstplatzierte Entwurf von Kister, Scheithauer, Gross (ksg) aus Köln bildete die Grundlage des Masterplans „Teilneubau Fachhochschule Deutz und Umgebung“, der im Oktober 2013 der Öffentlichkeit in einer Informationsveranstaltung vorgestellt wurde. Gemeinsam mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten aus Berlin und dem Aachener Büro für Stadt-und Verkehrsplanung Baier GmbH (BSV) entwickelt der Masterplan die städtebaulichen Qualitäten des Wettbewerbsentwurfes in detaillierter Form fort und berücksichtigt insbesondere die Bedingungen der stufenweisen Realisierung des Gesamtvorhabens und die Erweiterung des Campus auf angrenzende Grundstücksflächen.

Bebauungsplan Ro23, Bornheim-Roisdorf

Unser Büro wurde von der Brings- Gruppe aus Bornheim mit der Erstellung des Bebauungsplanes am östlichen Rand des Bornheimer Ortsteiles Roisdorf beauftragt.

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes Ro 23 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Entwicklung von Wohnbauflächen auf einer Fläche von ca. 4,5 ha am geschaffen werden.

Die Bauflächen sollen insbesondere der Deckung des mittel- bis längerfristigen Wohnbedarfs an Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern in Bornheim dienen. Daher ist im Vorhabengebiet eine Mischung verschiedener Bauweisen vorgesehen. Insgesamt können im Plangebiet auf Grundlage der Planung bis ca. 100 Wohneinheiten entstehen. Die besonderen Herausforderungen der Planung bestehen in der verkehrlichen Erschließung sowie in der Beseitigung des Niederschlagswassers.

Derzeit befindet sich der Plan in der öffentlichen Auslegung.

Bebauungsplan Se21, Sechtem-Ost, Stadt Bornheim

Für die Stadt Bornheim führen wir aktuell das Bebauungsplanverfahren Se21 durch.  Das Plangebiet erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 21 ha und befindet sich im Südosten der Bornheimer Ortschaft Sechtem. Die Planung des B-Plans geht aus der städtebaulichen Rahmenplanung Sechtem-Ost hervor, die wir 2010-2012 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bornheim erstellt haben. 

Der Bebauungsplan soll als Plangrundlage dazu dienen die hohe Wohnraumnachfrage der Region zu mindern, indem die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung von ca. 200 neuen Wohneinheiten geschaffen werden. Das städtebauliche Konzept, welches der Planung zu Grunde liegt, verfolgt als Leitmotiv das Modell „Gartenstadt“, wonach jedes Haus mit Garten, gemeinschaftlichen Anlagen des Wohnquartiers und zentralen Dienstleistungs- und Versorgungseinrichtungen ausgestattet ist. Der Neubau der L 190 n und die Errichtung eines Einzelhandels stellen ebenfalls Bestandteile des Bebauungsplanes dar. Neben den ausgewiesenen Baugebieten und Verkehrsflächen setzt der Bebauungsplan am neuen Ortsrand ca. 62.500 m² öffentliche Grünflächen, wie bspw. Streuobstwiesen, Gehölzflächen, einem Naturspielplatz sowie Rückhalte- und Versickerungsbecken, fest.

Im Februar 2020 erfolgte die öffentliche Auslegung des Planentwurfs. Derzeit werden die eingegangenen Stellungnahmen bearbeitet.