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Poppelsdorfer Allee, Bonn

Wir bearbeiten im Auftrag der Corpus Sireo Aurum GmbH & Co. KG den Bebauungsplan für die Konversion des Standortes der Zurich Versicherung an der Poppelsdorfer Allee zu einem hochwertigen Dienstleistungs- und Wohnstandort. Die Mehrfachbeauftragung konnte das Büro ASTOC Architects and Planners GmbH aus Köln für sich entscheiden. Dieser Entwurf bildet die Grundlage für das Bebauungsplanverfahren.

In zentraler Lage zur Innenstadt und innerhalb der gründerzeitlichen Blockstruktur der Bonner Südstadt bildet die barocke Achse der Poppelsdorfer Allee zwischen dem ehemaligen Stadtschloss und dem Poppelsdorfer Schloss eine besondere Adresse. Diese städtebauliche Grundstruktur mit den zahlreichen Baudenkmälern  (insbesondere “Deutscher Herold”) soll berücksichtigt und weiter gestärkt werden. Der bereits durch mehrgeschossige Bürogebäude geprägte Innenblock wird auch zukünftig wieder maßvoll bebaut und wird sich zukünftig als autofreier Innenhof mit hoher Wohnqualität auszeichnen.

Neben der weiteren Ausdifferenzierung des städtebaulichen Entwurfs und der Entwicklung von hochwertigen Fassaden durch das Büro ASTOC Architects and Planners GmbH solllen wir die Offenlage des Bebauungsplanes in enger Zusammenarbeit mit der Bonner Stadtverwaltung in 2017 vorbereiten.

 

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Casino Köln, vorhabenbezogener Bebauungsplan

Von der Westspiel- Gruppe sind wir seit 2016 mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan “Casino Köln” am Ottoplatz in Köln-Deutz beauftragt.

Es ist vorgesehen, die neue Spielbank als östlichen Abschluss des Ottoplatzes am Bahnhof Köln- Deutz / Messe zu errichten. Zusammen mit den Gebäuden des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) sowie den benachbarten Constantin- Höfen sollen die Platzkanten des Ottoplatzes markant gefasst werden. Mit der Errichtung der Spielbank wird damit die bauliche Entwicklung auf der Südseite der Bahntrasse ihre städtebauliche Vollendung finden.

Die Aufenthaltsqualität und damit die Attraktivität des Standortes soll nach der erfolgten, hochwertigen Umgestaltung des Ottoplatzes weiter gesteigert werden. Dazu wird auch die Öffnung der Erdgeschoss- ebene der Spielbank mit attraktiven Nutzungen wie z.B. gastronomischen Angeboten und damit einer öffentlichen Zugänglichkeit beitragen. Von der Planung kann daher eine weitere deutliche urbane Belebung der Platzfläche des Ottoplatzes und des Umfeldes auch in den Abend- und Nachtstunden erwartet werden.

Der international besetzte Architekturwettbewerb hat zwei 1. Preisträger: Allmann Sattler Wappner aus München und AIP aus Düsseldorf. Sobald das Verhandlungsverfahren abgeschlossen ist, wird durch uns die Erarbeitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes in 2017 fortgesetzt.

 

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Alle o. a. Kartenunterlagen: Land NRW (2017),                 www.govdata.de/dl-de/by-2-0

Bebauungsplan für den Campus Deutz der TH Köln

Seit Dezember 2016 arbeiten wir im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB) NRW an der Aufstellung des Bebauungsplanes für den Campus Deutz der TH Köln.  Der Bebauungsplan dient der planungsrechtlichen Umsetzung eines städtebaulichen Masterplans für die Neuordnung des Campus aus dem Jahr 2014. Der BLB hat 2012 in Abstimmung mit der Stadt Köln einen städtebaulichen Wettbewerb ausgelobt. Der erstplatzierte Entwurf von Kister, Scheithauer, Gross (ksg) aus Köln bildete die Grundlage des Masterplans „Teilneubau Fachhochschule Deutz und Umgebung“, der im Oktober 2013 der Öffentlichkeit in einer Informationsveranstaltung vorgestellt wurde. Gemeinsam mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten aus Berlin und dem Aachener Büro für Stadt-und Verkehrsplanung Baier GmbH (BSV) entwickelt der Masterplan die städtebaulichen Qualitäten des Wettbewerbsentwurfes in detaillierter Form fort und berücksichtigt insbesondere die Bedingungen der stufenweisen Realisierung des Gesamtvorhabens und die Erweiterung des Campus auf angrenzende Grundstücksflächen.

Im ersten Halbjahr 2017 soll zunächst die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan (Vorentwurf) erfolgen. 

 

 

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Machbarkeitsstudie Bornheim-Roisdorf Ost

Unser Büro wurde von der Brings- Gruppe aus Bornheim mit der Machbarkeitsstudie beauftragt.

Das ca. 8,5 ha große Plangebiet liegt in der Bornheimer Ortschaft Roisdorf. Das städtebauliche Konzept besteht aus zwei Teilgebieten nördlich und südlich des Fuhrweges.

Mit der Machbarkeitsstudie sollte eine geordnete städtebauliche Entwicklung im Vorfeld der verbindlichen Bauleitplanung vorbereitet werden, um vor allem  Wohnungsbau (Eigenheime, Mehrfamilienhäuser und Sonderwohnformen) zu ermöglichen. Alternativ sollte auch nicht wesentlich störendes Gewerbe im südlichen Teil des Plangebietes überprüft werden.

Es wurden insgesamt 4 Alternativen, vor allem zur verkehrlichen Erschließung des Plangebietes und zu verschiedenen Nutzungskonzeptionen entwickelt. Aufgrund der Größe der neuen Quartiere und wegen fehlender Angebote in fußläufiger Entfernung werden größere Spielbereiche (Bolzplatz, Kinderspiel- plätze) vorgesehen.

Die besonderen Herausforderungen der Planung bestehen in der verkehrlichen Erschließung der Teilgebiete sowie den Immissionsschutzanforderungen bzgl. des Straßenverkehrslärms.

Der Stadtentwicklungsausschuss hat am 18.02.2016 die Einleitung des Bauleitplanverfahrens auf Grundlage der Machbarkeitsstudie einstimmig beschlossen.

 

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Bebauungsplan Se21, Sechtem-Ost, Stadt Bornheim

Für die Stadt Bornheim planen wir aktuell den ersten Bauabschnitt der Erweiterung von Bornheim- Sechtem am heutigen Ortsrand. Die Planung geht aus der städtebaulichen Rahmenplanung Sechtem-Ost hervor, die wir 2010-2012 für die Stadt Bornheim erstellt haben.

Im Januar 2016 fand die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Der aktuelle Planungsstand ist links zu sehen.

Auf der Grundlage dieses Vorentwurfs für ein Gebiet von insgesamt über 20 Hektar Fläche werden wir in der nächsten Zeit den Bebauungsplan als Entwurf erarbeiten.

Besonderheiten dieser Planung sind unter Anderem

  • ein Wohnraumangebot  für verschiedenste Altersgruppen und Bedürfnisse                   
  • die Planung der dringend benötigten Ortsumgehung innerhalb des Bebauungsplanverfahrens
  • die vollständige Versickerung des Regenwassers im Plangebiet                            
  • eine vielfältige Struktur der neuen Ortsränder.

Derzeit ist der Entwurf für die öffentliche Auslegung in Vorbereitung.

 

 

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Vorhabenbezogener Bebauungsplan “Robertstraße” in Köln-Kalk

Im Auftrag der GAG Immobilien AG sind wir seit Mai 2015 an der planerischen Vorbereitung für den Wohnungsbaustandort “Robertstraße” beteiligt. Unser Auftrag umfasst Leistungen bei der Beteiligung der Öffentlichkeit, die Mitwirkung in der Vorbereitung und Organisation des Qualifizierungsverfahrens als Mehrfachbeauftragung und die Erarbeitung des Bebauungsplanes.

An zentraler Stelle im Stadtteil Kalk sind rund 190 Wohnungen und Appartements für Studierende geplant. 70 % des Wohnraums sollen öffentlich geförderte Mietwohnungen werden. Dazu kommen eine Kindertageseinrichtung mit 6 Gruppen, Gewerberäume im Erdgeschoss und ein öffentlicher Kinderspielplatz. 

Derzeit ist der Entwurf für die öffentliche Auslegung in Vorbereitung.